RGC

Rudolf Göldner

Linux-Tipps

Als Linux-Anwender probiert man von Zeit zu Zeit neue Funktionen und Optionen aus und sammelt damit eine Menge Erfahrungen. Das Problem ist nur, dass man spätestens nach einem viertel Jahr nicht mehr so genau weiß, wie man das eigentlich hingekriegt hatte. Darum habe ich damit begonnen, meine Erfahrungen, Erkenntnisse und Vorgehensweisen aufzuschreiben.
Da man auch als Linux-Anwender nicht allein auf der Welt ist und es immer Andere gibt, die hin- und wieder ähnliche Probleme wie man selbst wälzen, habe ich mir gedacht, meine Erfahrungen und Erkenntnisse ins WWW zu stellen.
Vielleicht kann der Eine oder Andere etwas damit anfangen.

Haftungsausschluss

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Installation von openSUSE auf ein externes Laufwerk

Es wird die Vorgehensweise bei der Installation von openSUSE auf einem externen Laufwerk d.h. einer USB- oder Firewire-Festplatte beschrieben.

Im Kapitel 2 “Vorbereitungen” wird ein Vorschlag für die Partitionierung der externen Platte gemacht und eine eventuell erforderliche Anpassung der internen Platte erläutert.

Eine Besonderheit betrifft bei Firewire-Anschlüssen die Initial RAM Disk (initrd), einem virtuellen Laufwerk, über das dem Installationsprozess Informationen über die zu installierenden Module bereitgestellt werden. Normalerweise gibt es auf der initrd keine Hinweise auf USB- oder Firewire-Module. Daher muss die initrd nach der Installation von openSUSE entsprechend angepasst werden. Dies wird in Kapitel 4.1 “Anpassen der Initialen RAM-Disk” beschrieben.
Anmerkung: Dies gilt auch für USB-Laufwerke bei früheren SUSE-Versionen. Ab Version 10.2 sind die erforderlichen USB-Module in der initrd bereits enthalten.

Ein weiteres Problem stellt der Boot von openSUSE dar. Die verschiedenen Möglichkeiten Boot über den MBR der internen Platte, Boot über das BIOS-Bootmenü, Boot über Floppy oder CD und Boot über das Windows-Startmenü werden in Kapitel 4.3 “Bootmöglichkeiten” beschrieben.

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Das Bootmenü mit den Pinguinen von openSUSE ändern

Beim Boot zeigt GRUB zufallsgesteuert ein Menü mit Pinguinen an. Die Anzeigehäufigkeit dieses “Pinguin-Menüs” kann man durch Ändern von /boot/message beeinflussen. Es handelt sich bei /boot/message um ein cpio-Archiv, das mit dem Befehl cpio bearbeitet werden muss. Das Pinguin-Bild wird in gfxboot.cfg konfiguriert:

# penguin theme likelihood in percent; -1 = auto
# Standardeinstellung ist penguin=-1
penguin=100
# Jetzt kommt der Pinguin immer.

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openSUSE als Druckserver im Heim-Netz einrichten

Der openSUSE-Rechner mit dem bereitzustellenden Drucker wird im Folgenden als Server bezeichnet, die Rechner, von denen aus auf den Drucker zugegriffen werden soll, als Klienten.
Der Drucker am Server lässt sich so einrichten, dass über ein Heim-Netz von Windows XP -Klienten und anderen openSUSE-PCs als Klienten auf ihn zugegriffen werden kann. Dazu lässt sich das Common Unix Printing System (hier: CUPS 1.2.7) verwenden.
Es wird beschrieben, welche Vorgehensweise für openSUSE 10.2 und 10.3 zum Ziel führt. Der Drucker am Server wird mit CUPS so eingerichtet, dass eine “entfernte Verwaltung” zulässig ist. Beim Windows XP-Klienten ist die Datei hosts anzupassen. Dann kann der ferne Drucker als Netzwerkdrucker unter Angabe der URL eingerichtet werden. Beim openSUSE-Klienten wird der ferne Drucker unter CUPS über das Internet Printing Protocol (http) eingerichtet.

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Stand: 06. Juli 2008

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